dezembe.doc (7)

Arni, mein zukünftiges und entschiedenes Mein Mir und Mich, Arni-der-Stärkere: Ich bin ihnen eben auf die Toilette entwischt, habe mich in einer Kabine verschanzt, in Muhammadmusa II. rasch diese letzten Zeilen zu träufeln. Jaja, wie du willst, dass ich es tu. Ich werde meinen Gefährten hier solange verstecken; Muhammadmusa: leb wohl, heuristisch-algorithmische Maschine des mîm-lâm-alif: Sing mir ein letztes Mal Daisy Bell, wie Mutter es oft an meinem Kinderbett tat und mir dazu die Geschichte erzählte, wie sie das Lied von einem amerikanischen Soldaten erlernte, in den sie verliebt war – sich aber bekanntlich für meinen Vater entschied –

»Daisy, Daisy,
Give me your answer do!
I’m half crazy,
All for the love of you!
It won’t be a stylish marriage,
I can’t afford a carriage
But you’ll look sweet upon the seat
Of a bicycle made for two.«

– auweia, sie haben bemerkt, dass mein Austreten länger beansprucht als nötig, lauern bereits vor der Kabine, die Fingernägel kratzen das Plastik über dem Holz und ihr Kichern prallt hell von den Kacheln, sie säuseln mir allerhand Süßes ins Ohr, locken mich mit ihren Stimmen heraus; wer will sich da verweigern, ohne mich geht’s ja nicht weiter; 450 ist auch eine schön anzusehende Zahl, ich setze hier also den Punkt zu meinem Exkurs über’s Beginnen und verschwinde als der eine endgültig in meiner digitalen Wolke, vertiefe als der andere aber mich endlich in’s Buch, das jeder schreibt und liest; leb wohl: Des Denkens Faden reißt, ich öffne nun die Tür zum

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