Appendix I. Alternativer Beginn II. Verworfene Titel  

Man hat mir gelegentlich vorgehalten, ich könne nicht lustig sein. Oder vielmehr, ich könnte vielleicht, wenn ich wollte, aber ich wolle ja nicht, was um einiges verwerflicher sei, als es bloß nicht zu können. Für meinen Geschmack allerdings pflegte in der Diskussion, die sich nachher in der Regel anschloss, der bedeutsame Unterschied zwischen Willens- und Handlungsfreiheit, den herauszustellen unsere Philosophen viel Gedankenerhitzung aufbrachten und worüber auch die deutsche Geschichte lehrreiche Lektionen erteilte, nur allzu leicht aus den Augen zu geraten, weshalb ich mich in neun von zehn Fällen genötigt sah, auf den Kern der Kritik zurückzukommen: Ich bin nicht lustig.
Ich fürchte, der Fall liegt diesmal nicht anders. Da ich die Neugier auf einen möglichen Wandel für eine Form erotischer Erfahrung halte – verstanden als die Anziehungskraft einer angedeuteten Blöße, eines uneingelösten Versprechens –, werde ich erneut Ernst machen.

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