Wolke Sieben: Corpus Callosum

Dank und Verneigung denen, in deren Umfeld die Wechselwetterwolken sich zusammenballen konnten. Manches, zumeist natürlich Fiktionales, was sich in seinen Anspielungsräumen versteckt hält, weil es sich sonst der Ausgestelltheit schämte, wird hier natürlich nicht angegeben. Ebenso, was man nur in Wikipedia und Co nachzuschlagen braucht. Direkt in den Wolken verquelltes sowieso. Dies hier sind also vielmehr Einflüsterungen Inspirationen Hintergründe zum ergänzenden weiterlesen -denken -handeln. Und es versteht sich: ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

In der Medizin ist das Corpus Callosum die Querverbindung zwischen den zwei Hemisphären des Großhirns, sozusagen der dritte Raum, der kreatives und mathematisches Denken erst miteinander arbeiten lässt. Damit steht es zugleich für das, was die Wechselwetterwolken und die Wolke Sieben mit allem und jedem verbindet.

NORLANDO

Der Sturm ist ein Mythos. Genauer gesagt, er hat schon immer geweht, er ist der Wind, den schon Walter Benjamin beschrieb, der vom Paradies her weht und den “Engel der Geschichte” vor sich her treibt.
(Jörg Friedrich: Philosophie für Nerds)

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  • DER SPIEGEL, Jahrgang 2001
  • Bodo Harenberg: Jahrbuch Aktuell 2002. Dortmund: Harenberg, 2001
  • Dietmar & Imgar Arnold/Frieder Salm: Dunkle Welten – Bunker, Tunnel & Gewölbe unter Berlin. Berlin: Ch. Links, 1997
  • Douglas R. Hofstadter: Gödel, Escher, Bach: Ein endlos geflochtenes Band. Stuttgart: Klett-Cotta, 1989
  • Emil Nack: Germanien. Wien: Ueberreuter, 1996
  • Friedrich Cramer, Wolfgang Kaemper: Die Natur der Schönheit: zur Dynamik der schönen Formen. Frankfurt/Main: Insel, 1992
  • George Minois: Geschichte der Zukunft. Düsseldorf/Zürich: Artemis&Winkler, 1998
  • Georges Ifrah Universalgeschichte der Zahlen. Frankfurt/Main. Zweitausendeins, 1993
  • Hans Blumenberg: Die Lesbarkeit der Welt. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1986
  • Harald Haarmann: Universalgeschichte der Schrift. Frankfurt/Main, New York: Campus, 1991
  • Herbert Rosendorfer: Bayreuth für Anfänger. München: dtv, 2002
  • Klaus Eicheler: Handbuch für Pfadfinder. München: Carl Gerber Verlag, 1984
  • Lothar Baier: Die große Ketzerei. Verfolgung & Ausrottung der Katharer durch Kirche & Wissenschaft. Berlin: Wagenbach, 1991
  • Peter Weibel (Hg.): Im Buchstabenfeld. Die Zukunft der Literatur. Graz: Droschl, 2001
  • Umberto Eco, Jean-Claude Carrière, Stephen Jay Gould, Jean Delmeau: Das Ende der Zeiten. Köln: DuMont, 1999
  • Volker Mertens, Ulrich Müller: Epische Stoffe des Mittelalters. Stuttgart: Alfred Körner, 1984
  • Vilèm Flusser: Die Schrift. Hat Schreiben Zukunft? Frankfurt/Main: Fischer, 1996
  • Brigitte Hamann: Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth. München: Piper, 2003
  • Heribert Illig: Das erfundene Mittelalter: Hat Karl der Grosse je gelebt? Berlin: Ullstein 2002
  • Heribert Illig: Wer hat an der Uhr gedreht? Wie 300 Jahre Geschichte erfunden wurden. Berlin: Econ, 1999
  • “Das Rolandlied, das Hildebrandlied”. In: Oskar Negt/Alexander Kluge: Geschichte und Eigensinn. Frankfurt/Main: Zweitausendeins, 1981, S. 370-374
  • Robert Anton Wilson: Das Lexikon der Verschwörungstheorien. Frankfurt/Main: Eichborn, 2000
  • Philipp Theison: Literarisches Eigentum. Zur Ethik geistiger Arbeit im digitalen Zeitalter. Stuttgart: Alfred Kröner, 2012

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DIE VERWERFUNG

Wie früher Geister kamen aus Vergangenheit
So jetzt aus Zukunft ebenso
Klagend, beschwörend, lähmend und ungreifbar
Einzig bestehend aus Stoff seines eignen Geists
Seiner Furcht zuvorderst, denn immer Furcht
Zeigt an, was kommt, direkt vom Aug
Geht ein Strang zur Furcht.
(Bertolt Brecht: Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer. Bühnenfassung von Heiner Mülller. Leipzig 1994, S. 73)

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  • Roland Barthes: Die helle Kammer. Bemerkung zur Photographie.
    Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1985
  • Susan Sontag: Über Fotografie. Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch, 2004
  • Gisela Ecker: “Neugier und Gefahr. Skopisches Begehren am Schnittpunkt von Literatur und Photographie”, in: Sigrid Schade, Georg Christoph Tholen (Hg.): Konfigurationen. Zwischen Kunst und Medien. München: Fink, 1999, S. 377-387
  • Gilles Deleuze: Das Bewegungs-Bild: Kino 1. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1996
  • Gilles Deleuze: Das Zeit-Bild: Kino 2. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1996
  • Vilèm Flusser: Für eine Philosophie der Fotografie. Göttingen: European Photography, 1994
  • Vilém Flusser: Ins Universum der technischen Bilder. Göttingen. European Photography, 1999
  • Siegfried Kracauer: Das Ornament der Masse. Essays. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1977
  • Siegfried Kracauer: Theorie des Films. Die Errettung der äußeren Wirklichkeit. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1985
  • Georg Christoph Tholen: Die Zäsur der Medien. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 2002
  • Hans Ulrich Reck/Harald Szeemann (Hg.): Junggesellenmaschinen. Wien/New York: Springer, 1999
  • Dirk Baecker: “Bilderzauber”. In: Studien zur nächsten Gesellschaft. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 2007, S. 175- 190

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HAUS DER HALLUZINATIONEN

Die Kritik als Richtspruch langweilt mich; ich möchte eine Kritik mit Funken der Phantasie. Sie wäre weder souverän noch in roter Robe. Sie wäre geladen mit den Blitzen aller Gewitter des Denkbaren.
(Michel Foucault: Der maskierte Philosoph. In: Aisthesis. Leipzig: Reclam, S. 08)

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  • Alfred Nordmann: Technikphilosophie zur Einführung. Hamburg: Junius, 2008
  • Christian Heise/Ansgar Heise/Christian Persson (Hg.): Telepolis Special 01/2009: Zukunft. Hannover: Heise Zeitschriften, 2009
  • Christian Heise/Ansgar Heise/Christian Persson (Hg.): Telepolis Special 01/2010: Kosmologie. Hannover: Heise Zeitschriften, 2010
  • Georg Herbstritt: Bundesbürger im Dienst der DDR-Spionage. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 2007
  • Gundolf S. Freyermuth: Cyberland. Berlin: Rowohlt, 1996
  • J. Siegen: Lötschental. Ein Führer für Touristen. Lausanne: E. Ruckstuhl S.A., 1990
  • Lis Künzli (Hg.:) Hotels – Ein literarischer Führer. Frankfurt/Main: Eichborn, 2007
  • Mark Dery: Cyber. Die Kultur der Zukunft. Berlin: Volk & Welt, 1997
  • Maurice Chappaz: Lötschental. Die wilde Würde einer verlorenen Talschaft. Zürich: Suhrkamp, 1979.
  • Petra Sütterlin: Dimensionen des Denkens. Dreiwertige Logik, erklärt auf der Basis von Gotthard Günther. Norderstedt: BoD, 2009
  • Pierre Lévy: Cyberculture. Minnesota: University of Minessota Press, 2001
  • Pierre Lévy: Die kollektive Intelligenz. Eine Anthropologie des Cyberspace. Mannheim: Bollmann, 1997
  • SteveJackson/Ian Livingstone: Der Hexenmeister vom Flammenden Berg. Stuttgart: Thienemann, 1983.
  • Terence McKenna: True Hallucinations and The Archaic Revival. New York: MJF Books, 1991 und 93
  • Werner Bellwald: Zur Geschichte des Tourismus in Lötschen. Das Hotel in Ried. Basel, 1986.
  • Günther, Gotthard: Das Bewusstsein der Maschinen. Eine Metaphysik der Kybernetik. Baden-Baden: AGIS, 2002.
  • Friedrich Kittler: “Rockmusik – ein Mißbrauch von Heeresgerät“. In: Short Cuts. Frankfurt/Main: Zweitausendeins, 2002, S. 7-30
  • Friedrich Kittler: “Die Zukunft auf Siliziumbasis“. In: Short Cuts. Frankfurt/Main: Zweitausendeins, 2002, S. 177-197
  • Friedrich Kittler: “Gespräch mit Alexander Kluge“. In: Short Cuts. Frankfurt/Main:
    Zweitausendeins, 2002, S. 269-282
  • Vilèm Flusser: Dinge und Undinge: Phänomenologische Skizzen. München/Wien: Carl Hanser, 1993
  • Italo Calvino: Kybernetik und Gespenster. München/Wien: Carl Hanser, 1984
  • Eva Horn/Lucas Marco Gisi (Hg.): Schwärme – Kollektive ohne Zentrum: Eine Wissensgeschichte zwischen Leben und Information. Bielefeld: Transcript, 2009
  • Manfred Faßler: Der infogene Mensch. Entwurf einer Anthropologie. Paderborn: Wilhelm Fink Verlag, 2008
  • Manfred Faßler: “KAMPFZONEN. Menschheit, bio-, neuro-, informationsökonomisch.” In: Recherche. Zeitung für Wissenschaft, 03 /2010, Wien
  • Manfred Faßler: Nach der Gesellschaft. Infogene Zukünfte – Anthropologische Ausblicke. Paderborn: Wilhelm Fink Verlag, 2009
  • Arthur Kroker: Krampf – Virtuelle Realität, Androide Musik, Elektrisches Fleisch. Wien: Passagen, 1998
  • Arthur Kroker: Datenmüll. Wien: Passagen, 1997
  • Diedrich Diederichsen/Constanze Ruhm (Hg.): Immediacy and Non-Simultaneity: Utopia of Sound. Wien: Schlebrügge.Editor, 2010
  • Jörg Friedrich: Kritik der vernetzten Vernunft. Hannover: Heise, 2012

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